Ein bisschen Geschichte

... einige wichtige Eckdaten  


Die Original-Urkunde wird im Staatsarchiv in Marburg aufbewahrt:
1240 wird ein Albertus de Sledere in einer Urkunde über eine Hofschenkung erwähnt. Seit der Mitte des 13. Jh. befand sich in Oberschledorn ein Rittersitz, dessen Inhaber sich wohl als Ministerialer des Grafen von Arnsberg „von Schledorn“ nannte. Der letzte im Sauerland ansässige Angehörige des Geschlechts von Schledorn war 1368 Marquart de Sledern.

Zumindest seit der Zeit der Sachsen und Franken im 6. - 8. Jahrhundert führte die Heidenstraße, eine alte Verkehrsverbindung von Köln über Winterberg und Korbach nach Leipzig, durch Oberschledorn. Sie wurde auch von König Karl IV. benutzt, als er im Jahre 1349 nach Köln zog.


Der Graf von Waldeck errichtete 1482 eine Zollstation. Im 7-jährigen Krieg (1756 - 1763) benutzten französische und hannoveranerische Truppen die Heidenstraße. Im Lehenregister des Wilhelm von Büren (1410) wird der Sunderhof von Oberschledorn erwähnt. Er war auch Post- und Pferdewechselstation und ein Wirtshaus. Schon in älterer Zeit hatte ihn die Familie von Kratzenstein als Lehen.

Diese wurde 1664 abgebrochen, um einer neuen größeren Kapelle Platz zu machen. 22 Bauernhofbesitzern finanzierten den Neubau. Beim großen Brandunglück vom 17.5.1890 fielen 18 Wohnhäuser, 13 Scheunen und die Kapelle dem Feuer zum Opfer. Mehr als ein drittel der Oberschledorner wurden obdachlos und drei Personen wurden schwer verletzt. Das Geburtshaus von Prior Petrus Cramer und seinem Bruder Jodocus steht hier bei uns. (Hof Henderkes) Prior Petrus Cramer trat 1672 als Mönch dem Kreuzherrenorden im Kloster Glindfeld bei und war von 1689 - 1710 dessen Prior. Während seiner Zeit wurde das heutige Konventgebäude errichtet.

Um 1737 herum wurden Kinder schon von Lehrer Schlechter und Kesper unterrichtet. Im Jahr 1902 wurde eine zweiklassige Schule gebaut, 1930 ein Schulvorbau und im Jahr 1963-65 entstand das jetzige Schulgebäude. Es dient seit dem 1.August 1969 als Grundschule für alle Ortsteile der Grafschaft.  Für den gleichen Einzugsbereich entstand neben der Grundschule im Sommer 1992 ein neuer moderner Kindergarten.

... kam im Alter von 14 Jahren als Hütejunge auf das Gut Lenhausen derer von Plettenberg (Arnsberger Raum). Bereits in seiner frühen Jugend hatte Bergenthal begonnen zu zeichnen. Der dortige Rentmeister entdeckte das künstlerische Talent des jungen Bergenthal und verhalf ihm zu einer Lehre bei einem Maler in Siegen.


Einen Höhepunkt in seiner Laufbahn dürfte die Ausmalung der neu erbauten Kirche 1895 in Oberschledorn dargestellt haben. Von der Ausmalung ist heute nichts mehr vorhanden. Auch gründete Hermann Bergenthal das erste Geschäft in Oberschledorn. Dies existierte von 1887 - 1994.

... holten mehreren Lastwagen der Spediteure Mütze und Brass 100 Heimatvertriebene vom Bahnhof Usseln nach Oberschledorn. Sie wurde in der Herberge und Baracken untergebracht. Noch heute gibt es die " Herberge " hier befinden sich Ferien- und Eigentumswohnungen.
Weitere Berichte und Geschichtsdaten

haben wir als PDF-Dateien zusammengetragen, die Sie bei Interesse lesen können:

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